

Die Kokospalme ist ein typisches Beispiel einer stammbildenden Solitärpalme
Grundlagen

Keimling einer Palme
Palmen gehören zur Pflanzenfamilie der Arecaceae (Palmae) und zählen zu den verholzenden Einkeimblättrigen Pflanzen. Sie bilden innerhalb des Pflanzenreiches eine eigenständige, klar abgrenzbare Gruppe und sind vor allem in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet.
Durch ihr markantes Erscheinungsbild gelten Palmen seit Jahrhunderten als Sinnbild für Exotik, Wärme und Eleganz. Der schwedische Botaniker Carl von Linné bezeichnete sie bereits im 18. Jahrhundert als die „Fürsten des Pflanzenreiches“ und erkannte ihre besondere Stellung innerhalb der Pflanzenwelt.
Ursprung und Entwicklung der Palmen
Fossilfunde aus der Oberkreidezeit zeigen, dass Palmen zu den ältesten heute noch existierenden Pflanzengruppen gehören. Ihr widerstandsfähiges Pflanzengewebe ist im Fossilbericht gut erhalten, was auf einen sehr frühen Ursprung hindeutet.
Weitere Informationen zu Palmen in der Urzeit.
Palmen erkennen und einordnen
Palmen lassen sich meist gut identifizieren, können jedoch auf den ersten Blick mit anderen Pflanzen verwechselt werden. Diese Ähnlichkeiten sind jedoch rein äußerlich und keine botanische Verwandtschaft.
Seit jeher werden Palmen als besonders eindrucksvolle Pflanzen angesehen und oft als die „Fürsten des Pflanzenreiches“ bezeichnet. Diese Bezeichnung geht auf Carl von Linné, den bedeutenden schwedischen Botaniker und Begründer der modernen botanischen Nomenklatur, zurück. Linné erkannte Palmen als eigenständige Pflanzengruppe an und beschrieb bereits mehrere Arten im Rahmen seines taxonomischen Systems.
